Podium Jugendarbeit

Kurz die Hintergründe zu diesem grossen Podium mit dem Titel «Jugendarbeit Unteres Aaretal/Kirchspiel wohin?

Ausgangslage:
Anfang 2016 kündigten die Mitarbeitenden der RJAAK, weil sie ihren Auftrag mit den gegebenen räumlichen und finanziellen Mitteln nicht mehr zufriedenstellend erfüllen konnten. Seit Ende Mai ist daher die Jugendarbeit bis auf weiteres sistiert. Die Betriebskommission sucht schon länger nach einem geeigneten Standort um die Jugendarbeit zufriedenstellend und bezahlbar anbieten zu können, bisher leider ohne Erfolg, sei es wegen zu hoher Kosten, wegen ungeeigneter Lage oder weil potentielle Vermieter und Anwohnerschaft ärgerliche Immissionen durch einen Jugendtreff befürchten.

Zielsetzung:
Das Podium soll einen konstruktiven Beitrag dazu leisten, die Standortfrage zu klären, für einen oder mehrere neue/n Standort/e zu werben, die Problematik einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen und Vorurteile abzubauen. Leider kann kein Mitglied der Betriebskommission am Podium teilnehmen. Gemäss meinen Rücksprachen unterstützt es aber dieses Podium ideell und ist an seinen Ergebnissen interessiert.

Es diskutieren:
Elena Flach, Sozialpädagogin, Grossratskandidatin
Yvonne Feri, Nationalrätin, Regierungsratskandidatin
Hans Melliger, Leiter Jugendanwaltschaft
Céline Schnegg, Leiterin JAST Würenlingen
Matthias Gysel, Leiter Geschäftsstelle AGJA
Silvia Adelmeyer, Schulsozialarbeiterin Böttstein

Moderiert von David Burgherr, Sekundarlehrer, GrossratskandidatFlyer_Jugendarbeit_20160905

 
Abstimmungsempfehlungen der SP Bezirk Zurzach für den 5. Juni 2016

Ein ‚Frühlingsstrauss‘ von Abstimmungsvorlagen!

Die SP Bezirk Zurzach folgt in ihrer Parolenfassung den Empfehlungen der SP Aargau: Zu den nationalen Vorlagen sagt sie
3x JA und 2x Nein, zu den kantonalen 2x JA und 1x Nein.

 

JA zur Revision des Asylgesetzes

Im Moment dauert die Behandlung eines Asylgesuches zwischen 3 und 5 Jahren. Das ist für die betroffenen Personen sehr
schwierig. Um das Leben zukunftsgerichtet zu gestalten, die Sprache zu lernen, neue Beziehungen aufzubauen und  sich zu
integrieren,  braucht es raschere Wege und Entscheide. Hinzu kommen unnötigen Kosten, welche die  lange Dauer für
Gemeinden, Kanton und Bund verursachen. Der Ausbau des Rechtsschutzes bewirkt, dass die beschleunigten Verfahren
trotz der kürzeren Beschwerdefrist rechtlich einwandfrei ablaufen. Das zeigt auch die hohe Akzeptanz der Entscheide im
Testbetrieb von Zürich. Der Testbetrieb zeigt auch, dass die Revision des Asylgesetzes ein guter Kompromiss ist, der wirklich
Verbesserungen bringt und faire und rechtsstaatliche Verfahren garantiert.

Nein zur Milchkuh-Initiative

Die sogenannte Milchkuh-Initiative will mehr Geld für den Strassenbau. Dieses Geld (voraussichtlich 1,5 Milliarden Franken) 
würde in der Bundeskasse fehlen. Das heisst Leistungsabbau bei wichtigen Aufgaben wie zum Bespiel bei der Bildung oder
beim regionalen Öffentlichen Verkehr (ÖV). Beim ÖV würden 250 Millionen wegfallen, das bedeutet Leistungsabbau vor allem
in ländlichen Regionen, was uns im Zurzibiet sicher treffen würde. Zusätzliche Lasten würden vermehrt auf die Kantone
verschoben, und wir im Aargau müssten noch mehr einsparen (siehe jetziger Leistungsabbau). Noch drastischer würde sich
die Initiative auf Bildung und Forschung auswirken:  350 Millionen müssten weggekürzt werden, und dies bereits im laufenden
Jahr! Es gibt keinen Grund, an der bisherigen Verkehrsfinanzierung zu rütteln, wie das Volk schon mehrfach auf demokratische
Art bestätigt hat. Das bisherige System hat sich bewährt.

Ja zum bedingungslosen Grundeinkommen

Hier gibt die SP Aargau und damit die SP Bezirk Zurzach eine andere Parole ab als die SP-Schweiz. Überraschend, frisch,
innovativ… so könnte eine Meinung zu der Idee des bedingungslosen Grundeinkommens lauten. Stattdessen wird mit dem
Drohfinger und mit Worten wie Utopie, fehlgeleitete Vision und sogar „ruinös“ argumentiert. Geht es um das Ablenken von
den echten Problemen? Das es immer mehr Menschen gibt, welche immer weniger Arbeit leisten dürfen? Immer mehr junge
Frauen und Männer arbeiten bis an ihre Leistungsgrenzen – immer mehr Menschen genügen dem Druck nicht mehr und fallen
ab. Diese Entwicklung kennen auch Sie aus Ihrem Umfeld, gefallen kann dies niemandem. Die Initianten schlagen vor, dass
sich die Politik mit diesem Thema beschäftigen soll. Als eine mögliche Lösung könnte das bedingungslose Grundeinkommen
helfen, Druck wegzunehmen und die Arbeit besser auf viele Menschen zu verteilen. Dass von den Gegnern nur mit
Milliarden (negativ) argumentiert wird, kann dem Problem nicht gerecht werden. Wagen wir den Versuch einer
zukunftsträchtigen Diskussion und schreiben Ja!

Ja zur Bundesgesetzänderung über medizinisch unterstützte Fortpflanzung

Im Juni letzten Jahres sagte das Schweizer Stimmvolk Ja zur Entwicklung der Fortpflanzungsmedizin. Nun geht es um das
entsprechende Gesetz, ausgearbeitet von den Fachleuten und Interessengruppen. Es gelten wieder dieselben Überlegungen
wie vor einem Jahr: Das vorgeschlagene Gesetz will die Verantwortung über das künftige Leben eher zu den Eltern
verlagern, die Einflussmöglichkeit des Staates werden leicht geschwächt. Und genau dies sehen wir von der SP Zurzach als
die richtige Entwicklung an. Mit dem neuen Gesetz müssen unsichere Eltern weniger aufs Ausland ausweichen für kritische
Behandlungen.

Nein zur Initiative Pro Service Public

Mit dieser Initiative werden uns tiefere Preise und bessere Qualität versprochen. Wie das Versprechen eingehalten werden
soll, wird uns nicht verraten. Langfristig gesehen wird der Service Public mit dieser Initiative massiv geschwächt. Die
Folgen sind Druck auf Löhne und Arbeitsbedingungen, genau das Gegenteil von dem, was die SP Zurzach will. Es ist uns
aber auch klar, dass jede Unternehmung, ob privat oder im Service Public, Rückstellungen machen muss, um Anpassungen
und Innovationen durchführen zu können. Ohne diese Möglichkeit besteht die Gefahr von Liberalisierung oder Privatisierung >
ganzer Unternehmungen oder einzelner Bereiche. Die Service Public-Unternehmen gehören zu den grössten Arbeitgebern in
der Schweiz. Sie müssen attraktiv bleiben und sowohl zukunftsorientiert als auch wirtschaftlich arbeiten können. Die
Initiative würde nicht nur grossen Schaden an den Unternehmen und ihren Mitarbeitern anrichten, sondern auch unserer
ganzen Volkswirtschaft grossen Schaden zufügen..

Zu den kantonalen Vorlagen:

Nein zum Wegfall des Steuer-Anteils bei den Grundbuchabgaben.

Es ist nicht zu fassen: Die bürgerliche Mehrheit des Grossen Rates nimmt Ausfälle von 33 Millionen Franken durch die
Abschaffung des Steueranteiles an den Grundbuchabgaben im Kauf – und dass in einer Zeit, wo bei Bildung, Sicherheit und
anderen Staatsaufgaben schon viele und einschneidende Einsparungen geswchluckt werden müssen. Dieses Steuergeschenk
hat nichts mit Standortförderung oder gar Entlastung des Mittelstandes zu tun. Wir Normalbürger kaufen durchschnittlich nur  
1x im Leben eine Immobilie und bezahlen auf den Wert 0,4% Steuern, um den Behördenaufwand abzudecken. Das sind dann
etwa Fr. 2000 bei einem Handelswert von einer halben Million. Anders sieht es bei den Immobilien-Spekulanten aus. Das sind
nun die grossen Profiteure. Die Regierung wollte die Abschaffung der Abgabe verhindern, weil ein Einnahmeverlust von
33 Millionen Franken droht. Helfen wir der Vernunft und sagen klar: Nein!

Ja zur familienergänzenden Kinderbetreuung

Die SP Bezirk Zurzach sagt Ja zur aargauischen Volksinitiative "Kinder und Eltern“  und  Ja zum Kinderbetreuungsgesetz
(KiBeG). Kinderbetreuung muss bezahlbar sein und ist von grosser Bedeutung für unseren Kanton als attraktiver
Wirtschaftsstandort. Junge Familien  sollen Beruf und Familie unter einen Hut bringen können, dazu braucht es ergänzende
Angebote. Vermehrte Arbeitstätigkeit von Frauen lindert zudem den Fachkräftemangel der Wirtschaft und bringt höhere
Steuereinnahmen. Den Kindern ermöglichen wir mit einer guten familienexternen Kinderbetreuung einen erfolgreichen
Schulstart. Mit Ihrem Ja helfen Sie jungen Familien, der Wirtschaft und unserem Kanton mit einer fortschrittlichen
Familienpolitik. 

Den Frühlingsstrauss von Abstimmungsempfehlungen erhalten Sie mit freundlichen Grüssen von

Monika Stadelmann, SP-Grossrätin für den Bezirk Zurzach

 
AHVplus – Infoabend in Schneisingen

AHVplus_Ticker


Sie haben ein Leben lang gearbeitet. Nun soll Ihre Rente gekürzt, dafür das Rentenalter und die Mehrwertsteuer
erhöht werden. Und zwar ohne Volksabstimmung, sondern über einen Automatismus. Wie können Sie sich
dagegen wehren? Mit der Initiative AHVplus, welche am 25. September 2016 zur Abstimmung kommt.

Der Schweizerische Gewerkschaftsbund informiert darüber am Donnerstag, 12. Mai 2016 ab 20 Uhr
im Gemeindehaus Schneisingen
. Nehmen Sie teil am Referat von Nationalrat Cédric Wermuth, an
der Diskussion und am Apéro.

Zur Vorbereitung empfiehlt sich die Broschüre «Eine starke Altersvorsorge für Jung und Alt», die Sie
unter www.sgb.ch finden. Weitere Details erfahren Sie unter 056 534 32 35 von David Burgherr,
Präsident SP Surbtal und Grossratskandidat.

 
GV und Nomination der Grossratskandidierenden

Das Weinbaumuseum bildete einen würdigen Rahmen: An der sehr gut besuchten Generalversammlung der SP Bezirk Zurzach
von letztem Freitag wurden die Kandidierenden für die Grossratswahlen im Oktober 2016 vorgestellt und nominiert. Die für die
Organisation verantwortliche SP-Sektion Surbtal empfing mit einem Begrüssungsapéro. Im Anschluss hielten die Sektionen
Unteres Aaretal und Surbtal ihre Jahresversammlungen ab. Nach der Begrüssung durch Grossrätin Monika Stadelmann,
Präsidentin der Bezirkspartei, stellten sich die zwei Referentinnen Jessica Käser und Patrizia Bertschi vor.

2 Wochen im Flüchtlingslager

Die in Rekingen aufgewachsene Jessica Käser hörte über eine Kollegin von der Hilfsorganisation „Stand up for refugees“
(www.sufr.ch), deren Ziel es ist, flüchtende Menschen mit einem Minimum zu versorgen. Spontan meldete sie sich für einen
Hilfseinsatz auf der Balkanroute im Durchgangslager Tabanovce an der mazedonischen Grenze zu Serbien. Dort half sie
während zweier Wochen, die ankommenden Flüchtlinge mit sauberen, passenden und warmen Kleidern zu versorgen. Täglich
kamen mehrere Züge mit bis zu 1‘000 Menschen im Lager an, darunter viele Kinder, nur notdürftig bekleidet. „Die
Dankbarkeit war so gross, sei es für eine warme Kappe oder eine hübsche Kinderjacke. Ich durfte viel Menschlichkeit und
Solidarität erleben.“ – Im Februar organisierte Jessica Käser mit ihrem Vater Daniel Käser und der Schule Bad Zurzach
daraufhin eine Kleidersammlung im Zurzibiet mit dem tollen Ergebnis von 550 gefüllten Kleiderkisten. Unterdessen sei die
Ladung in Idomeni angekommen, wusste Jessica Käser zu berichten.

Flüchtlinge bei uns

Patrizia Bertschi, Präsidentin vom „Netzwerk Asyl“, leitete über zu den Flüchtlingen, die schliesslich in der Schweiz ankommen.
„Grundsätzlich geht niemand freiwillig aus seiner Heimat weg“, betonte sie. 40‘000 Asylsuchende befinden sich in der Schweiz
– das sind weniger als 1 % unserer Bevölkerung. „Es ist unverantwortlich, angesichts dieser Zahlen mit Begriffen wie
Asylchaos und Asylantenschwemme Angstmacherei zu betreiben. Diese Menschen wollen nur eins: In Frieden leben und
arbeiten können.“ Patrizia Bertschi berichtete von der Asylunterkunft im Spital Baden, wo 200 asylsuchende Männer
untergebracht sind und es keinerlei Probleme gibt. Etliche leben dort schon seit sechs Monaten unter engsten Bedingungen in
der unterirdischen Anlage. – Am meisten Sorgen bereiten Patrizia Bertschi die unbegleiteten Kinder und Jugendliche, die sich
allein überlassen bleiben.

Flüchtlingsprojekt in Bad Zurzach

Gemeinsam mit der reformierten Kirchgemeinde ist Netzwerk Asyl dabei, in Bad Zurzach einen Stützpunkt aufzubauen, um
den Asylsuchenden aus der Umgebung die Möglichkeit für  Deutschkurse anzubieten. Ein Stamm von freiwilligen Helfern
konnte bereits gefunden werden, weitere sind herzlich willkommen und können sich melden unter 
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. . Mehr dazu wird demnächst in der Presse zu lesen sein.  Mit grossem Applaus bedankten sich
die Anwesenden für die eindrücklichen Referate, die allseits Betroffenheit auslösten. Beim anschliessenden Nachtessen mit
Curryreis wurde intensiv weiter gefragt und diskutiert.

Qualifizierte Grossratskandidatinnen und –kandidaten

Nach den statuarischen Geschäften, die schnell erledigt waren, ergriff Thomas Gautschi, Wahlkampfleiter, das Wort. Er freute
sich, sieben Kandidatinnen und Kandidaten vorstellen zu können, die alle ein ausgewiesenes Profil vorweisen.
Monika Stadelmann, Fachfrau Gesundheit, wird die bisherige Grossrätin erneut zur Verfügung stehen; sie hat sich in ihrer
zweijährigen Amtszeit gut im Grossratsgeschehen eingelebt. Da die Listenabfolge noch nicht feststeht, seien die weiteren
Kandidatinnen und Kandidaten alphabetisch vorgestellt: Marc Bamberger, Rekingen, Detailhandelskaufmann, Co-Präsident der
SP-Sektion Zurzach; David Burgherr, Lengnau, Sekundarlehrer, Präsident der SP-Sektion Surbtal; Markus J. Frey,
Hettenschwil/Leuggern, Lehrer und Musiker; Hans-Peter Hubmann, Schneisingen, Job-Coach; Carole Schwab, Endingen,
eidg. Fachfrau Finanz- und Rechnungswesen; Thomas Urfer, Mellikon, Präsident Pro Natura Aargau. Leider konnten zwei
Kandidierende sich nicht persönlich vorstellen: Markus J. Frey musste einem beruflichen Engagement als Chorleiter folgen 
und Carole Schwab stand kurz vor der Geburt ihres zweiten Kindes.

Diverse Wahlkampfanlässe

Mit grossem und herzlichem Applaus wurden die Kandidierenden von der Versammlung nominiert. Das Wahlkampfteam,
bestehend aus Thomas Gautschi, David Burgherr und Eva Kuhn, konnte bereits über einige geplante Anlässe berichten und
gab dazu die Termine durch. Es gilt, mit Fantasie und dem Einsatz aller einen kreativen und kraftvollen Wahlkampf zu führen,
um den Grossratssitz der SP zu erhalten. Ausserdem soll dem erneut kandierenden SP-Regierungsrat Urs Hofmann zu einer
glanzvollen Wiederwahl verholfen werden. – Mit den Ehrungen nahm die offizielle Versammlung ihr Ende: Brigitte Röthenmund,
seit zwei Jahren wohnhaft in Endingen, ist seit 40 Jahren Mitglied der SP, Astrid und Dieter Andermatt begehen ihr 20-jähriges
Jubiläum. Nach dieser gehaltvollen GV genossen alle das üppige Dessertbuffet, um bis in den späten Abend zu politisieren und
diskutieren.

Bildlegende v.l.n.r.: Hans-Peter Hubmann, David Burgherr, Monika Stadelmann, Marc Bamberger, Thomas Urfer. Nicht
abgebildet sind Carole Schwab und Markus J. Frey.

SP-Kandidierende_20160318

 
Velobörse Lengnau

Am Samstag 12. März 2016 können Sie alte Velos, Trottis, Bobby-Cars und andere Gefährte an unserer Velobörse
auf dem Dorfplatz Lengnau verkaufen, kaufen oder der Aktion «Velos für Rumänien» spenden. Diese nimmt auch
Skis, Snowboards, Skischuhe und Ähnliches entgegen.

Die Warenannahme ist von 8.30 bis 9.30 Uhr, der Verkauf von 09.30 bis 10.30 Uhr und die Abholung
beziehungsweise Auszahlung von 10.30 bis 11.00 Uhr.

Eine Provision von zehn Prozent dient der Deckung der Unkosten.

Während der ganzen Zeit lädt eine Kaffeestube zum gemütlichen Verweilen ein. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Veloborse_2016_Plakat