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Durchs Bachsertal mit LoTi- Nördlich Lägern ohne Tiefenlager |
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Eine grosse Gruppe von Wanderfreudigen traf sich in Bachs, um sich von Ambros Ehrensperger durchs Bachsertal nach Fisibach führen zu lassen. Für einmal war man zusammen gekommen, um sich über die Schönheiten der Natur und Landschaft zu freuen und nicht nur, um politischen Widerstand zu demonstrieren. Mit von der Partie waren auch Astrid Andermatt und Felix Spuler.
Ganzer Artikel: Auffahrtswanderung_ins_Bachsertal.pdf

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Bezirks-SP Zurzach an der 1. Maifeier in Baden |
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An der diesjährigen 1. Maifeier war unser Bezirk stark vertreten. So moderierte Joshua Meier den Anlass, Felix Spuler hielt die Begrüssungsrede und drei Tische waren von "Zurzachern" besetzt.
Die feurige Rede für mehr Lohngerechtigkeit von Max Chopard traf den Nagel auf den Kopf. In einer Zeit, in der die Bürgerlichen von Entlassungen, Lohnsenkungen, Rentenkürzungen und Erhöhung des AHV-Alters sprechen, verdienen die Spitzenkräfte in der Wirtschaft Millionensaläre. Er erntete verdienten Beifall.
Der Feier war ein grosser Erfolg beschieden. Auch an der Kundgebung nahmen mehr teil als auch schon. Astrid Andermatt, Felix Spuler und Joshua Meier waren auch mit von der Partie. Sie stehen ja mit anderen auf unserer Grossratsliste für die kommenden Wahlen im Oktober.


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„Der Schweizermacher“, die etwas andere GV der SP Bezirk Zurzach |
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Im reformierten Schulhüsli in Zurzach traf sich eine ansehnliche Schar von Parteimitgliedern zur Bezirks-GV der SP Bezirk Zurzach und blickte im ersten Teil zurück auf ein erfolgreiches Wahljahr. Im Weiteren hielt man Vorschau auf die kommenden kantonalen Wahlen im Oktober. Der Filmklassiker „Schweizermacher“, dessen Problematik an Aktualität kaum eingebüsst hat, rundete den gut besuchten Abend ab.
da. Seit einigen Jahren finden an den Abenden der Bezirksgeneralversammlung vorgängig die Versammlungen der Sektionen Aare-Rhein und Surbtal statt. Auch am letzten Donnerstag hat sich dies bewährt. Nach diesen kurzen, sachlichen Besprechungen und einem feinen Apéro hielt dann Bezirkspräsident Felix Spuler, Endingen, in erster Linie Rückschau auf das bewegte vergangene Jahr, welches beinahe voll und ganz von den Nationalratswahlen im Herbst 2011 geprägt war. Der Wahlkampf war lange, intensiv und lustvoll. Mit ihren Helferinnen und Helfern organisierte die Lengnauer Grossrätin Astrid Andermatt übers Jahr verteilt 15 grössere Auftritte. Entsprechend ihren Stärken und Neigungen waren dies thematische Anlässe wie Auenwanderungen, Veloausfahrten, Besichtigungen, aber auch kulturelle Anlässe, gemütvolle Polit-Jassabende, aber natürlich auch Podien zu politisch aktuellen Themen. Ein wirklich bunter Strauss von Aktivitäten. Der Präsident dankte ihr nochmals für das riesige Engagement und nicht zuletzt auch für das unermüdliche Einbringen von Parteispenden aus dem Freundes- und Bekanntenkreis. Wahlen sind bedingt mit Aktivitäten machbar, leider ohne finanzielle Mittel ist heutzutage aber kaum ein Blumenstrauss zu gewinnen. Da beides stimmte hat der Bezirk Zurzach nicht unwesentlich dazu beigetragen, dass der SP im Kanton ein ausgezeichnetes Resultat gelungen ist mit dem Erreichen des Ständeratssitzes durch Pascale Bruderer und dem Halten der drei Nationalratssitze. Persönlich hat sich unsere Kandidatin hervorragend geschlagen und von den Randbezirken das beste Resultat erreicht. Astrid Andermatt dankte an dieser Stelle nochmals allen, welche sich in welcher Form auch immer, mit ihr engagiert hatten.
Nach der Wahl ist vor der Wahl. In diesem Jahr gilt dies wortwörtlich. Kaum sind die alten Unterlagen entsorgt, hat sich der Vorstand an die Vorarbeiten für die Grossratswahlen im Herbst gemacht. In erster Linie galt es, auf die Liste interessierte und engagierte Menschen zu finden, welche sich nicht nur hinter die Ideen der Partei stellen können, sondern welche bereit sind, Zeit und Energie einzusetzen. Dass dies heutzutage nicht einfach ist, spüren auch andere Parteien. Umso erfreulicher ist es, dass die SP Zurzach eine volle Liste präsentieren kann. Die anwesenden Kandidatinnen und Kandidaten hatten Gelegenheit, sich kurz vorzustellen. Eine spezielle Nominationsveranstaltung wird noch anstehen. Soviel kann verraten werden: Auf der Liste wird das ganze Spektrum vertreten ist, von jung bis älter, aus allen Regionen des Bezirks, aus den verschiedensten Berufsbereichen, von JUSO über Gewerkschaften bis hin zu gestandenen Parteimitgliedern. Auch bezüglich der Anzahl von Frauen und Männer ist die Liste ausgewogen.

Felix Spuler kann sehr zuversichtlich auf die Wahlen vorausblicken und hofft natürlich, dass der an den Nationalratswahlen erreichte WählerInnenanteil gehalten, sogar gesteigert werden kann. Er ruft darum alle auf, wiederum alle Register zu ziehen, um dieses ehrgeizige Ziel erreichen zu können.

Der Filmklassiker „Die Schweizermacher“ mit Emil Steinberger und Walo Lüond in den Hauptrollen ist einerseits ein Zeitdokument (gedreht 1978), andererseits aber noch immer höchst aktuell. Joshua Meier, der JUSO-Vertreter, führte kurz in die Problematik ein. Die Einwanderungs- und damit verbunden die Einbürgerungspolitik wird höchst kontrovers diskutiert. Genau dies wurde im Anschluss an den Film dann auch gemacht. |
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Zum Gedenken an Tschernobyl und Fukushima |
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Nationalrat Max Chopard berichtete, unterstützt von eindrücklichen Bildern, über die Reise ins noch immer verseuchte Tschernobyl und Grossrätin Astrid Andermatt verdeutlichte, welche (unlösbaren) Probleme ein GAU wie in Fukushima bei uns in der Schweiz aufwirft.
Klingnau – Max Chopard reiste zum Jahrestag „25 Jahre Tschernobyl“ mit Green Cross in das Katastrophengebiet in die Ukraine. Die Menschen dort sind noch heute „im Atom gefangen“. Die wenigen Leute, welche in der Umgebung von Tschernobyl leben, können einerseits nicht weg von dort, werden sie doch innerhalb ihres eigenen Landes ausgegrenzt oder aber sind andererseits Angestellte der sog. Atomreparatur Services, das heisst sie „bewirtschaften“ die Atomruine. Der Schutzmantel muss innerhalb der nächsten zehn bis fünfzehn Jahre erneuert werden, soll er nicht massiv leck schlagen.
Tschernobyl ist für Chopard ein erschütterndes Zeugnis davon, was passiert, wenn Kerntechnologie ausser Kontrolle gerät und er ist überzeugt, dass es nicht weitere 25 Jahre dauern wird bis zum nächsten Unfall.
Grossrätin Astrid Andermatt beschäftigte sich mit der Frage einer Evakuierung im Ernstfall. Sie stützte sich dabei auf das Buch von Susanne Boos „Fukushima lässt grüssen“. Wer glaubt, in Japan habe die Regierung stets alles Griff gehabt, irrt sich gewaltig. So wurde rund um den Katastrophenmeiler auf der Karte mit dem Zirkel ein Kreis gezeichnet und die Leute im Umkreis von 20 km, später von 30 km evakuiert. Dass sich die Natur nicht an Geometrie hält, versteht sich wohl von selbst! Gemäss der amerikanischen Atomaufsichtsbehörde wäre aber eine viel grossräumigere Evakuierung nötig gewesen, in der Grössenordnung von 60km. Überträgt man dies auf die Schweiz, wird klar, dass dies das „Ende der neuen Eidgenossenschaft“ wäre. In der Schweiz werden aber nicht Kreise gezeichnet, sondern Halbkreise, hört doch am Rhein die Gefahrenzone auf! Aber auch um ein halb so grosses Gebiet zu evakuieren, ist absolut kein Plan vorhanden und das absolute Chaos vorprogrammiert. Einzige Devise: Sich im Keller verkriechen und Radio hören! Ja nicht in öffentliche Zivilschutzräume flüchten, denn die sind gar nicht besetzt! Auch die kürzlich verteilte Bröschüre „Richtiges Verhalten bei einem Kernkraftwerksunfall“ suggeriert eine falsche Sicherheit und kann keine Frage zufriedenstellend beantworten. Stellt man Fragen nach Schutzräumen auf der Gemeindeverwaltung, wird man an den Bevölkerungsschutz verwiesen, aber auch der kann keine Antworten geben. Kunststück, fehlen ihm doch die entsprechenden Szenarien vollständig. Darum gibt es, und da sind sich Chopard und Andermatt einig, nur eines, ein möglichst rasches Abschalten unserer Kernkraftwerke und der Umstieg auf erneuerbare Energiequellen! Die einzige mögliche Zukunft heisst Cleantech! |
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Grossratskommentar März 2012 |
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