| 40 Jahre Frauenstimmrecht verpflichtet! |
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„Die Schweiz wurde erst vor 40 Jahren, mit der Einführung des Frauenstimmrechts zu einer wirklichen Demokratie“ erklärte Julia Gerber Rüegg, die Co-Präsidentin der SP Frauen Schweiz zur Eröffnung der Feier zum Frauenstimmrecht vor 160 Frauen und Männern in Bern. Vollendet sei dieser Akt erst, wenn die Gleichstellung von Frau und Mann in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft umgesetzt ist. Dazu seien noch sehr grosse Anstrengungen nötig. Dieses Anliegen ist für die SP Bezirk Zurzach seit Jahrzehnten Verpflichtung. Am 7. Februar 1971 sagten 621'109 stimmberechtige Männer JA zum Frauenstimmrecht und damit der klaren Minderheit, die den Frauen das Politisieren immer noch verbieten wollten eine deutlich Abfuhr erteilt. Das ist ein Grund zum Feiern, den Kämpferinnen für die Rechte der Frauen zu danken und aufzuzeigen, was die SP Frauen leisteten und weiterhin leisten werden, um die Gleichstellung endlich und umfassend in Tat umzusetzen. Konkrete Gleichstellungspolitik Die SP Frauen haben innerhalb der Partei und zusammen mit der SP Schweiz im ganzen Land die Gleichstellung geprägt und immer wieder eingefordert, sei es mit dem Verfassungsartikel 1981, mit dem neuen Eherecht 1988, mit dem Gleichstellungsgesetz im Erwerbsleben 1996, mit dem neuen Scheidungsrecht 1999 und mit dem Partnerschaftsgesetz 2005. Heute fordern die SP Frauen Schweiz, dass die Umsetzung der Gleichstellung prioritäres Ziel der Legislaturplanung des Bundes 2012-2016 wird. Für die SP selber gilt die Zielsetzung, für Gremien und Wahllisten eine 50 Prozent-Quote zu erreichen. Dass die SP Schweiz heute für Gleichstellung von Frau und Mann steht, hat ihren Grund auch darin, dass sie seit über 100 Jahren eine eigene Frauenorganisation unterhält. Frauenpower auch im Zurzibiet Auch im Bezirk Zurzach wurden von der SP ab der 90iger Jahre des letzen Jahrhunderts Frauen explizit gefördert. So konnten 1993 gleich zwei Frauen aus dem Bezirk in den Grossen Rat des Kantons Aargau einziehen: Eva Kuhn, Full-Reuenthal, und Laura Gaier, Bad Zurzach. Einige Jahre später wurde Astrid Andermatt, Lengnau, die zweite SP-Frau aus dem Zurzibiet. Seitdem setzt Astrid Andermatt ihr Wissen und Können voll zugunsten unseres Bezirks und Kantons ein: Für eine hohe Lebensqualität, gute Bildungsmöglichkeiten, für eine intakte Umwelt und eine nachhaltige Energieversorgung aus umweltverträglichen Ressourcen. Im Herbst 2011 kandidiert Astrid Andermatt für den Nationalrat. Die SP Bezirk Zurzach ist stolz auf ihre höchst qualifizierte Kandidatin. |